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Import-Compliance und Logistik in Japan: Podcast-Folge mit dem CEO von COVUE

Nach einer aufschlussreichen Folge zum Thema E-Commerce in Japan ist unser CEO wieder im Scaling Japan Podcast zu Gast. Dies ist bereits die zweite Folge des Podcasts, in der unser CEO Scott Scofield gemeinsam mit Moderator Tyson Batino zu Gast ist. In dieser Folge sprechen sie über Logistik und Compliance bei der Einführung Ihres Produkts in Japan.

Japan befindet sich derzeit in einer Entwicklungsphase, in der sich die Regeln und Vorschriften ständig ändern. Scott gibt einen detaillierten Einblick in die japanische Logistik und Compliance – unverzichtbares Wissen für alle, die einen Markteintritt in Japan in Betracht ziehen.

Ergänzend zu den Einblicken von Scott möchten wir die wichtigsten Punkte der Folge zum Thema japanische Logistik und Compliance hervorheben.

Hören Sie sich hier die vollständige Podcast-Folge mitTyson Batino, Mitbegründer vonSmart Start JapanundAI Market, an oder entdecken Sie die wichtigsten Punkte unten:

In Japan werden Produkte in zwei Hauptgruppen unterteilt: regulierte und nicht regulierte Produkte. Dies kann Einfluss darauf haben, wie Sie in den Markt eintreten, und die Prozesse können je nach Ihrer Kategorie und den dafür geltenden Vorschriften sehr unterschiedlich aussehen. 

Die jüngsten Veränderungen in Japan wirken sich auf die Anwendung von Vorschriften und Bestimmungen für importierte Produkte aus. Derzeit gelten die Einhaltung von Importvorschriften und die Besteuerung als einige der größten Herausforderungen, denen Unternehmen bei der Einführung neuer Produkte gegenüberstehen. Um die Vorschriften einzuhalten, müssen sowohl Sicherheitsaspekte als auch steuerliche Aspekte in jeder Phase berücksichtigt werden.

Compliance für regulierte Produkte

Bei regulierten Produkten wie Kosmetika, Medizinprodukten und Quasi-Arzneimitteln hat die Einhaltung der Vorschriften oberste Priorität.

Für die Einfuhr regulierter Produkte benötigen Sie sowohl einen „Attorney for Customer Procedure“ (ACP) als auch einen Partner vor Ort, der über die erforderlichen Lizenzen verfügt, um die notwendigen Schritte für Ihr Produkt zu erledigen, darunter Import, Herstellung, Vertrieb und Marketing. Die Wahl Ihres Partners kann über den Erfolg Ihres Produkts in Japan entscheiden, insbesondere wenn sich Ihre Geschäftsbeziehung verschlechtert.

Die Konformitätsprüfungen für regulierte Produkte können je nach Kategorie variieren und erfordern oft strenge Sicherheitsprüfungen und mehrere Schritte, um sicherzustellen, dass die steuerlichen Verpflichtungen in jeder Phase erfüllt werden.

Navigieren durch die Compliance für nicht regulierte Produkte

Nicht regulierte Produkte können in Japan schneller auf den Markt gebracht werden, da für den Markteintritt keine vorherige Genehmigung durch Aufsichtsbehörden erforderlich ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie von der Einhaltung von Vorschriften befreit sind. Importeure müssen sich weiterhin mit Sicherheitsvorschriften, Steuerpflichten und Zollverfahren auseinandersetzen und einen ACP benennen, um einen reibungslosen Importprozess zu gewährleisten. Auch wenn diese Produkte „nicht reguliert” sind, müssen Sie eng mit Ihrem ACP zusammenarbeiten, da Ihre Produkte strengen Import-Compliance-Prüfungen unterzogen werden, um die Sicherheit der Verbraucher und die Steuerehrlichkeit zu gewährleisten.

Die regulatorischen und logistischen Rahmenbedingungen in Japan lassen sich nicht nach dem Versand klären. Sie müssen vor dem Markteintritt festgelegt werden.

Unabhängig davon, ob Ihre Produkte reguliert sind oder nicht, muss Ihr Markteinführungsplan von Anfang an Zollvertretung, Lizenzanforderungen, Steuerstruktur und Fulfillment-Strategie aufeinander abstimmen. Eine mangelnde Abstimmung zwischen Compliance und Logistik ist eine der häufigsten Ursachen für Verzögerungen und unerwartete Kosten.

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